Projekt 52 – KW 12 – Childhood Memory
Was fällt Euch ein, was in Eurer Kindheit passiert ist? Versucht eine Erinnerung in einem Bild festzuhalten und darzustellen. Vielleicht habt Ihr noch etwas, dass Euch an früher denken lässt oder das für Euch als Kind einen besonderen emotionalen Wert hatte. Ich bin diese Woche vor allem wieder auf die Geschichten dazu gespannt…
Kindheitserinnerungen sind mir viele eingefallen. Wie wir zum Beispiel an meinem 5ten Geburtstag das Thema „Die kleine Hexe“ hatten und mit unterschiedlich gefüllten Luftballons, verbundenen Augen und einem langen Stab mit Stecknadelspitze „Regen“ zaubern sollten. Oder wie meine beste Kindergartenfreundin das erste Mal in den Gruppenraum kam. Und wie ich mit meiner Schwester die blöde Tochter von Muttis Freundin immer zum Besten gehalten habe. Und Silvester 1995 hatte ich mit zwei Freunden die „Bärenbande“ gegründet. Viele Erinnerungen, aber nichts, was mich sofort zu einem kreativen Beitrag animiert hätte.
Und dann, vor ein paar Tagen, spätabends in der Küche. Wieder mit meiner Schwester. Wir essen Joghurt. Mit langen, bunten, ziemlich zerkratzten Plastiklöffeln. Und dann die Frage: „Weißt du noch?…“
Sonntags haben immer wir Kinder den Frühstückstisch gedeckt. Mit frischen Eiern, echter heißer Schokolade, Kaffee… Sonntag war immer Familientag. Und während die Eier noch kochten und die Milch warm wurde, standen wir vor dem Küchenfenster und hielten uns die Marmeladenlöffel vor die Augen. Einzeln, neben- und übereinander. Und haben uns darüber gewundert, dass gelb und violett rot-orange ergibt.
Es sind oft die kleinen Dinge welche die Kindheit wieder lebendig machen. Und ebenso sind es die kleinen Dinge, die schnell in Vergessenheit geraten. Wer hält sich noch mit 18 und 22 Löffel vor die Augen. Oder manscht mit Fingerfarben rum.
Heute sind noch die Materialien für zwei weitere Wochenthemen entstanden. Und wir haben uns gefreut wie die Kinder, die wir noch vor 10 Jahren waren. Und eigentlich heute noch sind. Manche Sachen kann man sich einfach nicht kaputt „vernunftieren“. Klar weiß ich mittlerweile über das additive und subtraktive Farbmodell Bescheid. Und trotzdem bleibt es doch noch ein wenig ein kleines Wunder. Weil ich es so will. Weil diese kleine Erinnerung so wundervoll ist.
Edit: zu den Fotos noch ein Wort. Von den sechs Fotos sind ganze zwei nach bearbeitet (abgesehen von gegebenenfalls dem Bildausschnitt) – das auf weißem und das auf schwarzem Grund. Bei den anderen war die Farbgebung schon so schön, da konnte man die Bilder höchstens verschlechtern. Die späte Nachmittagssonne macht einfach ein schönes Licht.
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Arne schrieb:
am 5.Mai 2008 um 17:21
Also mir würde das heute auch noch passieren, da ich mit fingerfarbe rummatschte, oder schaue wie sich mein Atem an einer kalten Fensterscheibe verhält, wenn ich danach dranpuste.
Ich finde das Foto echt gelungen. Vorallem, das man die Mischung der Farben so gut erkennen kann.
Nur das eine Haar was da so rumflattert stört ein wenig.
Viel Spaß weiterhin
Arne
Lady Alanna schrieb:
am 5.Mai 2008 um 20:46
Ja, man hätte das Haar noch weg machen können, ich hab es auch in Erwägung gezogen. Aber da ich das Bild sonst im Originalzustand gelassen habe fand ich es nicht richtig, dann das Haar zu retouchieren…
Arne schrieb:
am 5.Mai 2008 um 21:40
Bei solchen Sachen diskutiere ich mich im augenblick dumm und dämlich. ICh bin der überzeugung, das sowas immer machbar ist. Hab aber viele gegener für die diskussion gefunden.
Lady Alanna schrieb:
am 5.Mai 2008 um 21:43
Natürlich ist das immer machbar. Die Frage ist ja, ob man es dann möchte.
Arne schrieb:
am 5.Mai 2008 um 22:07
Wenns der optik dient, finde ich es nicht verwerflich. Vorallem bei Haaren. Aber is ja nciht wild. Is mir nur aufgefallen.
Julian schrieb:
am 5.Mai 2008 um 22:25
Schöne Fotos!
Liebe Grüße,
Julian