Bevor dieses Thema ganz unaktuell wird ein paar Worte zu meinem, etwa viele Jahre zurückliegendem Urlaub in Duhnen an der Nordsee:
Entgegen der Informationen der wenigen geschriebenen Postkarten (ja, ich habe echt ausnahmsweise die ein oder andere geschrieben – Fee steckt an, auch wenn sie mindestens 4 mal soviele verschickte) war das Wetter vorwiegend blendend. Zwei Tage lang haben wir echt halb nackig am Strand in der Sonne gelegen. Und es hat nicht einmal geregnet, auch wenn der Himmel ein paar Tage lang mit Wolken verhangen war.
Ich habe die Woche mit Fee echt genossen. Nicht zu fassen, da sind wir schon seit so langer Zeit befreundet und waren nicht einmal zusammen im Urlaub. Aber abends, bei Kerzenschein lange Frauengespräche zu führen – ja, schön wars.
Und dann die Sache mit der Gitarre. Ich möchte ja schon seit langem spielen lernen, nur bin ich irgendwie nie dazu gekommen. Also wollte ich den Urlaub nutzen und schleppt das alte Schätzchen meiner Mutter mit. Was nicht bedacht war: das Ding lag schon seit ich mich erinnern kann auf dem Schrank und so flogen mir gleich am Freitagabend beim Stimmen die Saiten um die Ohren. Leider waren am Samstag keine neuen mehr in Cuxhaven zu bekommen was uns auch am Montag wieder zu Fuß in die Stadt führte. Und bis die Saiten alle aufgezogen und einigermaßen gestimmt waren war es schon Donnerstagabend. Soviel zu meinem Plan
Ansonsten lebten wir einfach in den Tag, taten das, wozu uns gerade der Sinn stand und ließen die Seelen baumeln. Und bewunderten die Prinzessen, die immer besser an der Hand laufen kann. Und das Meer völlig toll findet. Als sie es das erste mal sah, war sie gar nicht mehr von dem Anblick los zu reißen und rief immer “dadadada!!!” Und bei ihrer ersten physischen Begegnung mit dem kühlenNass war sie zwar zunächst äußerst skeptisch, stürzte sich dann jedoch regelrecht indie Fluten und war glücklich. Ja, ich bin total vernarrt in dieses Kind, sie wird mich wohl auch ziemlich um ihren süßen Finger wickeln können wenn die Zeit gekommen ist
Wieder in Bielefeld angekommen hat mich der Alltag jedoch ziemlich schnell eingeholt und schon am Mittwoch wünschte ich mir ein paar freie Tage. Was sich nicht wirklich gebessert hat, besonders da ich das halbe Wochenende wieder mit den Nachbarjungs unterwegs war (uff) Nunja, mein Konto dankt es mir.